[Diskussion] Bluchenfels

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      Nach einer kurzen, jedoch eingehenden Musterung der Entwicklung des Landes Bluchenfels bin ich dazu gekommen folgende Meinungen zu vertreten:
      1. Da es sich bei Bluchenfels um eine eher weltabgewandte, dezentrale und hinterwäldlerische Gesellschaft handelt, halte ich die Idee einer Hauptstadt für etwas zu hochgestochen, da die angedachten, gestalterischen Ideen weder den Raum für eine solche Institution noch einen Bedarf vorgeben. Es erscheint mir sogar derart, dass eine "Haupstadt" oder ein Hauptdorf nur wieder deswegen installiert wird, da ein solches als notwendig betrachtet wird, obgleich eine Notwendigkeit nicht besteht. Dementsprechend hätte ich den Vorschlag zu unterbreiten das Land dergestalt zu errichten, als dass es verschiedene Dörfer selber oder ähnlicher Größe gibt, die untereinander in Streitigkeiten, Bündnissen und Kultur verbunden sind, jedoch über keine staatliche Zentralgewalt verfügen. Dieses würde Bluchenfels erheblich authentischer und einzigartiger machen, als wiederum das Konzept einer Hauptstadt adaptieren zu müssen, welches meines Erachtens auch eine kleine, kreative Sackgasse darstellt, in der man sich nicht unbedingt verirren sollte.
      2. Um die Abschüssigkeit des Landes besser zu demonstrieren, halte ich es für eher ungünstig, dass die Anlegestelle direkt ein Dorf ausmachen muss, vielmehr sollten Dörfer das Landesinnere ausmachen. Ein Lagerhaus oder gar eine offene Lagerstätte würden den rauen, unwirtlichen Charakter von Land und Leuten wesentlich besser darstellen als ein nettes, gemütliches Dörfchen.
      3. Bezüglich des Stils sieht gerade die Inneneinrichtung immer noch sehr stark nach Blackshire aus und könnte sich ein wenig mehr abgrenzen.
      4. Der Weg im sumpfigen Teil des Landes hat meines Erachtens etwas zu viel Gravel, ich würde für diesen Landesteil einen Gravelgehalt von Null-Komma-Nichts vorschlagen.
      5. Die Landschaft ist zwar gerade noch am Anfang, dennoch fällt sehr schwer auf, wie regelmäßig der Bewuchs dasteht. Gerade bei den Blumen fällt dies besonders stark ins Auge.
      6. Der Standort der Anlagestelle ist zu nah an der Burg und raubt ihr damit die Aura des Außergewöhnlichen. Ein besserer Standort findet sich meines Erachtens bei den Koordinaten -660 -390.
      Dies wäre für das erste alles, was mir in Bezug auf Bluchenfels wichtig ist. Ich kann gut nachvollziehen, wenn du unwillig bist einige oder alle Punkte zu verfolgen, doch wo dieses Projekt in gewisser Weise wieder am Anfang steht, scheint mir der Zeitpunkt sehr günstig zu sein, etwas produktive Kritik zu äußern.
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    • Erstmal guten Morgen und danke für deine Meinung/Kritik. Ich geh mal einfach deine Punkte durch und versuch zu jedem was zu sagen:
      1. Es war nie geplant, dass Bungard zur Hauptstadt wird (ich nehme mal an, dass du das angenommen hattest). Bungard sollte in meiner Idee nur darstellen, dass Bluchenfels durch seine ausgedehnten Lehm-, Ton- und Torfvorkommen sowie den Weizen- und Kartoffelanbau einen nicht zu vernachlässigenden Seehandel hat, der einige Bürger dazu gebracht hat, sich unmittelbar am Hafen niederzulassen um dort ihrer Tätigkeit als Händler, Seefahrer oder ähnlichem nachzugehen. Von mir sind aktuell noch mindestens zwei Dörfer geplant die ebenfalls etwa in die Größenordnung von Bungard fallen würden, sowie mehrere vereinzelte Bauernhöfe. Was die staatliche Zentralgewalt angeht, so hatte ich erst vorgesehen, dass ganz Bluchenfels vom Bürgermeister von Bungard verwaltet wird, allerdings missfällt mir diese Idee mittlerweile, weil meine geplanten Dörfer dazu zu weit voneinander entfernt wären. Wenn jedes Dorf sich (wie von dir vorgeschlagen) selbst verwaltet ist das glaube ich besser.
      2. Wie schon in 1. angedeutet wollte ich mit dem Dorf Bungard als Hafendorf deutlich machen, dass der Seehandel von Bluchenfels nicht zu unterschätzen ist. Allerdings ist dieser immer noch so gering, dass es kein Lagerhaus oder Kontor oder Kräne zum Beladen der Schiffe gibt. Alles wird noch händisch gelagert und geschleppt. Zudem ist es ja so, dass sich Siedlungen immer an Flüssen und Küsten gebildet haben, da diese wichtige Handels- und Wirtschaftsknoten sind.
      3. Ich muss zugeben, dass du da recht hast. Das liegt einfach daran, dass ich nicht so der Inneneinrichter bin und daher tatsächlich den Blackshire-Stil stark kopiert habe. Ich versuche mich demnächst mal an einem neuen Stil mit einer Abgrenzung zu Blackshire.
      4. Dieser Weg ist im Moment noch rein provisorisch und wird eventuell sowieso nochmal komplett verlegt, sobald ich weiß, wie genau ich den Sumpf und das Torfstecherdorf aufbauen will.
      5. Was das angeht: Ich habe mir bisher einfach nicht die Mühe gemacht mich darum zu kümmern. Die Blumen sind immer noch aus der alten Bluchenfels-Zeit. Sobald ich den Wald (der demnächst auch noch einige Variationen bekommt) einigermaßen weit fertig habe, kann ich mich um Büsche, Blumen und ähnliches kümmern.
      6. Dazu zunächst eine Frage: Geht's dir nur um den Anleger oder auch um das Dorf Bungard? Auf jeden Fall hast du nicht ganz unrecht, obwohl es mir missfallen würde jetzt noch daran etwas zu ändern, insbesondere, da Bungard zusammen mit dem Anleger wandern müsste, da es sonst seine Existenzberechtigung verliert. Ohne den Hafen wäre Bungard nämlich einfach ein Dorf mitten im Wald in Schlossnähe (das Schloss reicht nicht als Existenzberechtigung, da die Arbeitskräfte im Schloss selbst unterkommen). Wie oben schon angedeutet, brauchen Dörfer immerhin einen wirtschaftlichen Entstehungsgrund (Seehandel, Getreideanbau, Torfabbau).
      Soviel erstmal von mir. Die Punkte 1, 3, 4 und 5 werde ich auf jeden Fall wie beschrieben in Angriff nehmen. Bei 2. muss ich dir jedoch widersprechen: Du wirst kaum einen Schiffsanleger ohne Dorf/Stadt in der Nähe finden. Zu Punkt 6 werde ich mir wie gesagt einige Gedanken machen...

      PS: An alle: Da dieser Thread nun einmal da ist, kann er gerne als Bluchenfels-Diskussions-Thread angesehen werden und auch dementsprechend (wie schon von Metal) als solcher verwendet werden.
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      >Blackshire< ist fertig; >Bluchenfels<, jetzt bist du dran!!!
    • Hallöle zusammen,

      da dieser Thread nun existiert, dachte ich mir, warum nicht auch nutzen. Und zwar würde ich hier gerne im Folgenden meine Pläne für das künftige Bluchenfels vorstellen:

      Karte
      [img]https://www.craftasy.de/forum/gallery/userImages/5b/1213-5bafb137.png[/img]
      Erklärung


      Linien:
      • Schwarz: Dichter Wald
      • Grün: Lichter Wald
      • Gelb: Ackerland (insbesondere Weizen, Kartoffeln)
      • Beige: Sumpflandschaft
      • Weiß: Dorf bzw. einzelnes Gebäude
      • Braun: Weg/Pfad
      • Rot: Palisadenwall zu Tiuacen
      • Blau: Fluss bzw. See
      Buchstaben:
      • f: Fichtenbäume
      • e: Eichenbäume
      • w: Weiden
      • t: Tropenbäume
      • B: Bauernhof
      • F: Fischerdorf
      • T: Torfstechersiedlung
      • H: Hexenversteck (mit Eingang zur Para)
      • J: Jägerhütte (Grundstein bereits gelegt)

      Zusätzliche Anmerkungen:
      • Die weißen Markierungen im Ackerland können sowohl einzelne Gebäude, als auch mehrere Gebäude nebeneinander darstellen. Insbesondere werden neben Bauernhöfen auch Lagerhäuser und Mühlen (insgesamt ca. 2) gebaut. Wir hätten dort also keine echten Dörfer sondern nur vereinzelte Gebäude (ähnlich wie im Westen von Blackshire oder nordöstlich von Karmana).
      • Beim Palisadenwall zu Tiuacen bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich den tatsächlich baue. Einerseits haben die Bluchenfelser guten Grund Angst vor ihren Nachbarn zu haben. Andererseits wäre zum Bau sowie zur Wartung und Besetzung des Walls ein größeres Dorf nötig, das ich so nicht eingeplant hatte (ich wollte immer max. 5 Häuser in eine Siedlung stellen). Entweder werde ich dann direkt am Wall eine kleine Siedlung bauen oder doch auf den Palisadenwall verzichten...
      • Das Hexenversteck wird wahrscheinlich nicht das einzige bleiben. Entweder werden mehrere Hexen/Zauberer in Teilbereichen der gezeigten, geplanten Höhle unterkommen oder ich werde mehrere Höhlen oder sogar Häuser bauen (Häuser eher nicht). Aber auf jeden Fall wird am gezeigten Ort ein Hexenversteck entstehen, dass durch einen Magischen Kreis oder dergleichen Anbindung zur Parallelwelt hat.
      • Im Bezug auf Metals Idee vom Verlegen des Anlegeplatzes: Aktuell ist diese nicht vorgesehen, ich werde jedoch das Fischerdorf [F] so aufbauen, dass es leicht zu einem Hafendorf mit Anlegesteg für das Portschiff umfunktioniert werden könnte. Ob das Schiff dann tatsächlich verlegt wird und was dann mit dem aktuellen Dorf Bungard passiert, wird sich zeigen, sobald das Fischerdorf steht (und das könnte noch etwas dauern).
      • Die Grenzen von Waldgebiet und Sumpf können sich eventuell noch ändern. Insbesondere beim Sumpf muss ich mal schauen, wie groß ich den tatsächlich mache.
      • Der Süden zwischen den Bauernhöfen und dem Sumpfgebiet ist aktuell noch nicht fest geplant. Meine Ideen wären entweder ein weiteres Sumpfgebiet oder ein lichter Wald aus Eichen und Weiden, eventuell auch ein weiteres kleines Dorf.
      • Generell ist es so, dass ich mir vorgenommen habe Bluchenfels quasi von Ost nach West umzubauen. Dementsprechend sind die Ideen für den Osten (in etwa bis zur Torfstechersiedlung) einigermaßen Fix, während alles westlich davon einer groben Idee entspricht, die am Ende auch wieder ganz anders aussehen kann...
      Soweit erstmal zu meinen Ideen zur Gestaltung Bluchenfels. Ich bitte um Meinungen sowie konstruktive Kritik. Ich bin für alles offen und jede Hilfe dankbar.
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      >Blackshire< ist fertig; >Bluchenfels<, jetzt bist du dran!!!
    • Kritiken und Ideen zu dem letzten Post im Thread "Bluchenfels Projektfortschritt":


      1. Wie wäre es mit mehr als nur den ewig gleichen Monokulturen von Nadelgewächsen und auch in Sachen Büsche und kleinere Bäume sieht mir die Auswahl sehr mager aus. Im Endeffekt hätte Worldpainter eine erheblich interessantere Flora geschaffen. Da du sehr viel mit Schematica baust und zudem auch Zugang zur Baumschulenwelt hast, verstehe ich nicht, was einer faszinierenden Pflanzenwelt in den Sümpfen Bluchenfels im Wege steht und, um ehrlich zu sein, hätte ein Neuling ähnliches in Quadesh geschaffen, so hätte ich ihn beauftragt den ganzen Krempel abzureißen und besser neuzubauen. Abgesehen davon sind die Ähnlichkeiten zu Bluchenfels zu ersichtlich.

      2. Der Gravel macht sich wirklich nicht sehr gut im Matschweg und sollte meines Erachtens nach entfernt werden. Vielleicht kann man weiter im Westen wieder mit Gravel arbeiten, aber ich denke, dass der Wegblock oder Grobe Erde (ohne Matschepampe) bessere Optionen darstellen.

      3. Wie wäre es, wenn die Bewohner der sumpfigeren Gefilde einige Gebäude auf Stelzen errichtet haben, dergleichen haben wir noch nicht in der Hauptwelt und ein Dorf mit normalen Bauten, wie auch solchen, die über dem Morast erbaut worden sind, wäre in der Tat mal Neuland. Abgesehen davon gehe ich mal davon aus, dass das Torfstecherdorf vom Stil her anders ausschaut als der Anleger, zumindest halte ich dies sinnvoll, da man so vortrefflich den niedrigen Stand des hiesigen Gesindes darstellen könnte.

      4. Ich finde, dass die Größe der Gemüsegärten an den Häusern zu mager ausfällt, wenn man bedenkt, dass die Einwohner zu einem gewissen Anteil Eigenversorger sein müssen.
      5. Ich würde die Eingänge der Häuser jeweils um einen Block erhöhen, damit das Risiko sinkt, dass der Schlamm seinen Weg nach drinnen findet, ich denke, die Möglichkeit dazu ist noch gegeben.
      6. Die Jägerhütte sieht mir wieder sehr stark nach Blackshire aus, gerade die unnötigen Zäune an den Stämmen und das Holzdach (warum keine Ziegel oder Cobblestone?) sehen eins zu eins nach den ländlichen Häusern Blackshires aus.
      7. Es ist mir deutlich zu wenig Farn.
      Kritiken und Ideen zu dem letzten Post in diesem Thread:

      1. Ich denke ähnlich über den Palisadenwall, da ich mir nicht vorstellen kann, dass die Ressourcen und der Wille vorhanden sind, eine derartige Anlage über längere Zeit zu betreiben, daher würde ich gerne vorschlagen, das Grenzland zwischen beiden Regionen sehr unzugänglich und wild zu gestalten. Möglicherweise gibt es einige Räuberlager im Wald, doch einen direkten Zugang von Land zu Land halte ich für ziemlich unwahrscheinlich, da in diesem Fall davon auszugehen wäre, dass sich beide Kulturen Eigenschaften der jeweils anderen angeeignet hätten und da die zivilisatorische Kluft zwischen beiden Projekten Welten umfasst, rate ich klipp und klar von einer Straße oder einer einfach passierbaren Wildnis ab. Auch die Möglichkeit eines Ports wäre absurd. Übrigens würde ich schon auf der Seite Bluchenfels mit einigen Dschungelbäumen beginnen, da von den Holzköpfen Tiuacens kein Entgegenkommen zu erwarten ist.

      2. Ich verstehe nicht, warum du die Kulturlandschaft im Westen so gestalten willst, dass sich jeweils Agrarinseln umgeben von Wildnis bilden. Dies erscheint mir sehr unsinnig und geradezu falsch, da man hier die Gelegenheit eine alteingesessene Bauerngesellschaft darzustellen verschenkt. Erstens, sollten die Felder eher eckige Formen haben, zweitens schlage ich sogar vor, sie durch höhere Hecken und Steinmauern zu trennen, wobei das Verhältnis von Feld zu Weide ausgeglichen sein sollte. Ich denke die Agrarlandschaften Irlands wären ein gutes Vorbild für die Region.
      3. Dafür, dass das Sumpfbiom so groß geraten ist, gibt es für meinen Geschmack wenig echte Sümpfe, daher schlage ich vor, dass Sümpfe den Großteil des Ostens ausmachen und die Wälder ein wenig gestutzt werden. Zudem sollten die Übergänge fließender ausfallen und interessante Landschaftsformen, wie etwa eine waldige Insel mitten im Sumpf gehäufter vorkommen. Abgesehen davon möchte ich den Vorschlag unterbreiten, dass die Wege in dieser Region teils auch mitten durch den Sumpf verlaufen etwa in Form von Bohlen.
      4. Kleiner Vorschlag: Wie wäre ein Anleger mit einem Schiff Richtung Veloth an der Stelle, wo jetzt noch der Hafen von Hannibal die Landschaft verunziert?

      5. Weiterer Vorschlag: Eine Kette von dichteren Wäldern zwischen den beiden Hauptregionen würde es nachvollziehbarer machen, dass sich beide Ecken ein wenig auseinander entwickelt haben, abgesehen davon haben wir zu wenige Wälder mit einem richtigen Waldboden, dies würde sich hier sehr gut anbieten.
      Ich denke, ich werde demnächst noch ein paar Karten mit Ideen zu Landschaftsformen, Flora und Siedlungsschwerpunkten nachreichen, wobei ich mich an dem bislang von dir erstellten Material orientieren werden, da ich nicht anstrebe die Ausrichtung des Projekts zu verändern, sonder lediglich ein paar Gewürze dazukippen möchte.
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    • MetalGandalf schrieb:

      Die Jägerhütte sieht mir wieder sehr stark nach Blackshire aus, gerade die unnötigen Zäune an den Stämmen und das Holzdach (warum keine Ziegel oder Cobblestone?) sehen eins zu eins nach den ländlichen Häusern Blackshires aus.
      Wenigstens sieht der Brunnen nicht nach Blackshire aus (Kappa) :D

      [img]http://fs1.directupload.net/images/180129/temp/2xzc63uq.png[/img]

      [img]http://fs1.directupload.net/images/180129/temp/h24x6rkc.png[/img]

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