Gedanken zu Arboria

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    • Gedanken zu Arboria

      Da das Projekt Arboria im klassischen Sinne nun mehr oder minder tot und untergegangen ist und man nicht davon ausgehen kann, dass die alten Arboriaurgesteine auf einmal allesamt wieder hier antanzen werden, halte ich es für notwendig zu reflektieren, welche Elemente in einer neueren Variante beibehalten werden sollten und was man möglicherweise lieber lassen sollte.

      Das Hauptproblem Arborias bestand stets darin, dass in der gesamten Projektgeschichte versäumt wurde ein richtiges Konzept zu erstellen und durchzusetzen und während der Taskforce wurde auch evident, dass allen Anschein nach kein Interesse an einem solchen, richtigen Konzept, dass sich über das vage Thema "Baum" erhebt, bestand, wo sich niemand dazu aufzuraffen vermochte, die Konzepte von Alexander14076 zu kommentieren. Möglicherweise befand sich auch niemand als kompetent genug dazu eine Kritik bezüglich des Konzepts abzugeben oder man wartete einfach ab, auf dass andere sich der Angelegenheit annehmen, doch da dies niemand tat, war es an dieser Stelle mit der Unternehmung Taskforce Arboria zu Ende. Doch war die Taskforce selbst auch nur der letzte oder besser gesagt: der vorletzte, Atemzug, den dieses Projekt tätigte, bevor es tot danieder liegen sollte, denn schließlich begann die Geschichte Arborias in einer Zeit, als noch nicht jeder es als nötig erachtete, ein richtiges Konzept, einen Leitfaden für sein jeweiliges Projekt zu erstellen, zumal zu Beginn von Craftasy keine Landes- sondern Stadtprojekte den Usus ausmachten . Quadesh entstand zum Beispiel dadurch, dass sich die Projektführung der Städte Karthago und Pselkis dahingehend einigten, dass sie zusammen einen Staat bildeten. Andernorts war dieses Phänomen noch nicht so weit entwickelt und so startete Arboria etwa als kleine Holzfällerstadt, deren Einzugsgebiet sich nach und nach zur heutigen Form entwickelte. Problematisch in der Frühphase ist, dass abseits der Holzfäller kein Konzept entwickelt wurde, wohl aber viel gebastelt, gewerkelt und gebaut wurde, ohne dass ein Wille bestand, die neu-gewonnene Bausubstanz auf irgendeine Weise zu erklären. So entstanden in vergleichsweise rascher Abfolge der große Baum, eine alte Tempelanlage sowie auch der Kurort Santorea. Eingeborene wurden in dieser Zeit Thema, doch schien sich diese Thematik nirgends festzusetzen, wo Strukturen dieser Eingeborenen in keiner Weise Signifikanz erreichen konnten. Ungereimtheiten, wie etwa Windmüllen mitten im Wald, willkürliche Wegfindung und Bebauung, dass die Holzfäller allen Anschein nach im Einklang mit der Natur leben und man nirgends Spuren ihrer Holzfällertätigkeiten sehen konnte und Angelegenheiten, wie auch die bloße Gründung Santoreas mitten im Nichts, haben zumindest mir den Eindruck vermittelt, dass sich Arboria keineswegs wie ein normales Projekt verhält, sondern als räudiges Freebuildgebiet mit einem vagen Wald- und Baumthema die Vision von Craftasy ad Absurdum führt. Arboria ist mitnichten das einzige Projekt dieser Art, welches sich eher als Störfaktor denn als Resultat eines gedankenvollen Konzepts entpuppt, doch ist es das letzte größere seiner Art und nun stehen wir vor der Frage, ob wir das Tier nun endlich zur Schlachtbank führen oder ob man es wieder aufpäppelt, auf dass es als ein wichtiger Baustein des Gesamtkonzepts fungieren kann. Ich bin bei der Meinung angelangt, dass man alles daran setzen sollte, dass man Arboria weiterführt, doch kann man dies nicht einfach so durch Wunschdenken erreichen, vielmehr muss man aus allen Fehlern des alten Arborias und auch aus der Taskforce, wie auch aus der Spätphase nach dieser, lernen und seine Schlüsse ziehen.

      Wie genau ein neues Arboria anzugehen ist, will ich nicht einfach so festmachen, denn mir ist nicht daran gelegen, diese Baustelle selbst ganz und gar zu übernehmen, vielmehr wünsche ich mir eine gute Nachbarschaft, und die Möglichkeit mitzuwirken. Mir wäre sehr daran gelegen, wenn Arboria eine starke Führung erhält, denn schließlich konnte man direkt anhand der Taskforce sehen, dass es ohne eine solche mit einem Projekt nicht glücken kann. Außerdem ist ein Konzept, dass alles vage beleuchtet sehr wichtig, sowohl für das Land selbst, als auch für andere Projekte, die loretechnisch mit Arboria kooperieren wollen. Die bloße Holzfällertematik würde ich stark in den Hintergrund rücken und die Eingeborenen zur eigentlichen Attraktion der Region machen, da dies eine nette Abwechslung von dem üblichen Schema ausmachen würde, wo Arboria auf diese Weise keine größeren Städte im eigentlichen Sinn hätte und der Fokus ein anderer wäre, als etwa in Caldera oder Veloth. Zudem könnte man unter die Eingeborenen Facetten und kulturelle Besonderheiten säen, die man andernorts nicht kennt - wir müssen zugeben, dass die meisten Gebiete unter dem Schema "Mittelalter-Fantasy" laufen. Gerade der Konflikt zwischen den Holzfällern und den Fraktionen von Eingeborenen bietet viele interessante gestalterische Möglichkeiten, die man andernorts nicht hat.

      Dies sind, wie man am Titel sehen kann, allesamt nur grobe Gedanken, die ich jedoch im Forum veröffentlicht wissen wollte. Ich habe diesen Gedankengang in dieser und modifizierter Form öfter schon im Teamspeak ausgesprochen, doch denke ich, dass es durchaus sinnvoll ist, sie hier festzuhalten. Es wäre schön, wenn ich hiermit eine Diskussion entfachen könnte, doch auch wenn dies nicht der Fall wäre, würde es mich freuen, wenn die Blicke wiedermal auf das Land Arboria fallen würde.
      Dark humor is like a child with cancer - it never get's old!
    • Tja, ich als der eigentliche (ehemalige, wieder da, wieder Abwesend und diverses hin und her) stehe gerade gefühlt etwas doof da. Erst schmiert mir ständig der Rechner ab (hab 4 Rechner durch.. alle irreparabel aus verschiedenen Gründen gestorben)...dann macht mir wieder mal die blöde Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Ich schreibe im internen Forum noch was drüber.

      So. Nun mal Butter bei die Fische.
      Ich hab momentan absolut keinen Plan wie es weitergeht. Es fehlt der zündende Funke der das Feuer Arborias wieder lodern lässt (obwohl Feuer..na ja). Im Baum hatte ich angefangen...drinnen bin ich fast zufrieden mit dem was da ist. von draussen sieht der Baum total daneben aus, die Äste sind mir absolut nicht gelungen. Gnarf. Überlegung: längere Äste, mehr Äste, mit Wohnungen und so drin.

      Ich werde mal versuchen um den Baum herum etwas Leben entstehen zu lassen. Ich werde mal verschiedene Dinge ausprobieren und dann mal sehen was wird. Allerdings gaaaaanz langsam und entspannt, ich hoffe das ist in Ordnung für euch.

      An sonsten gehe ich erstmal farmen, das entspannt schön.

      Über Ideen würde ich mich sehr freuen, der Baum darf nicht sterben! Da wäre JuniorAuri total traurig drüber (und specialauri auch)...

      Euer

      specialauri
      Ist mir völlig egal wer Dein Vater ist.... wenn ich am Angeln bin läuft hier keiner übers Wasser! :D
    • Da es sich bei Arboria nicht wirklich um ein Land im klassischen Sinne handelt (zumindest was die Holzfäller angeht) sondern eher um eine Handelsorganisation, die der Unternehmung zweier politischer Entitäten entsprungen ist (dem Lande Veloth und der Stadt Quarthdarhst), halte ich es für sinnig, wenn nicht nur die eigentlichen Farben Arborias verwendet werden, sondern auch jene der Ursprungsländer Verwendung finden. So kann ich mir vorstellen, dass bei den Schiffen auch die Fahne Veloths verwendet wird. Ansonsten würden die Farben der Länder bei den Verwaltungsgebäuden Anwendung finden, so könnte man jeweils bei Holzhall und bei "Santorea 2.0" die Farben aller drei Parteien verwenden.
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    • Gibt es derzeit ein Konzept für Arboria? Also ein richtiges? Laut meinem Stand ist es wie Metal oben beschrieb eine Handelsorganisation mit ansässigen Holzfällern. Wo genau spielen da die Ureinwohner eine Rolle? Denn ohne ein Konzept für diese ergeben Strukturen wie der altbackene Baum etc keinen Sinn und sollten meiner Meinung nach entfernt werden und zB einem dichten Wald Platz machen.
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    • Das Land Arboria existiert nicht mehr als ein zusammenhängendes Projekt sondern ist an sich eher ein Konglomerat von kleineren Projekten und Themenbereichen, wie etwa jener Region, die durch die Holzfäller besiedelt wurde oder der Ecke, die wir im Discord als Auris Spielplatz bezeichnen - Eine Planung in Bezug auf das gesamte Land besteht daher nicht mehr und ist zwingend auch nicht notwendig, da zwischen den beiden vorherrschenden Fraktion bittere Feindschaft herrscht und zudem auch enorme kulturelle Unterschiede bestehen.

      Was die Strukturen um den Baum und den Baum selbst angeht, bin auch ich der Meinung, dass es sich dabei um einen Fall für den Papierkorb handelt, da ich hier nicht einmal den Versuch erkennen kann, in irgendeiner Weise etwas zur Glaubwürdigkeit der Spielwelt beizutragen (sicher einige andere Projekte scheren sich auch nicht gerade drum, doch passt es da noch ins Bild). Da wir mittlerweile über eine Freebuildwelt verfügen, wäre es am besten, den Baum in diese Welt zu verschieben - So profitieren alle Seiten.

      Sofern der Baum und damit (abgesehen vom Santorea) alle Bestandteile von Altarboria gelöscht/verschoben werden, könnte ich mir eine Neukonzeption des Landes vorstellen, wobei ich erwähnt haben möchte, dass ich mir das neue Arboria als zwei verschiedene Projekte ausmale: einmal den Teil der Holzfäller, der teils auch zu Veloth und Quadesh gehört (loretechnisch und praktisch) und den Teil der Ureinwohner, welchen ich in Abgrenzung zur Kolonie Arboria mit dem Begriff Wildland benennen möchte. Überhaupt halte ich es sinnvoll eher kleinere Projekte anzugehen, als dass man direkt immer eine ganze Landmasse übernehmen muss. Ich denke, ein Mittelding aus dem alten Einzelprojekt und den Projekten wie sie jetzt vorliegen ist ein gutes Modell für die Zukunft Craftasys, da die Gefahr, dass die einzelne Person sich lediglich um sein jeweiliges Projekt kümmert und nicht um die Welt als Ganzes stark eingeschränkt wird.
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