[Einzelprojekt] Vaslaskjalf

    • INFO
    • Bauprojekt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • [Einzelprojekt] Vaslaskjalf

      Anmerkung: Da die leitenden Personen dieses Projekts mit Quadesh assoziiert sind und wir eines anderen, passenden Unterforums entbehren, wurde dieser Thread im Quadeshunterforum erstellt.

      Baugeschichte:

      Die Geschichte dieses doch recht anschaulichen Projekts begann am 21. Juni 2013, als sich Doner, ein Mitglied erster Stunde, dazu entschloss, sich einem zunächst noch namenlosen und im weiteren Sinne ebenso thematiklosen Einzelprojekt zu widmen - Eine Festlegung auf einen bestimmten Stil lässt sich zumindest schwerlich im Gründungsdokument entdecken. Wie dieses Projekt in den Reigen aktiver Unternehmungen aufgenommen wurde und zu dem Namen Valaskjalf kam, ist leider nicht mehr historisch nachweisbar, dennoch kann man davon ausgehen, dass das Konzept Wikingerdorf seine Wurzeln in den Vorgängerprojekten (auf anderen Servern) der beiden (Nightquest stieß schon bald dazu und beteiligte sich aktiv an den Anfängen der Dorfgemeinschaft) hat, die mitunter in einem ähnlichen Stil gehalten waren.

      Schnell wurden einige Häuser hochgezogen, ein Lager entstand mitsamt der sonstigen Infrastruktur und allgemein muss man festhalten, dass die ersten Stunden und Tage des Projekts sehr rege von Bautätigkeit durchdrungen waren - An der Qualität der Bauwerke mag man zweifeln, doch soll dies hier nicht das Thema sein. Leider geschah es uns, dass Doner nach einiger Zeit inaktiv wurde und nicht wieder auftauchte, auch Nightquest ward lange Zeit nicht mehr gesehen und ließ sich erst im Folgejahr 2014 wieder vermehrt blicken, so dass das Projekt trotz seines guten Starts und der vielen neuen Ideen, die den Bauherren indes des Werkelns aufkamen, lange Zeit brach lag und aufgrund seiner unvollendeten Ansammlung von fast kontextlos-anmutenden Bauruinen , bald auch als ein Schandfleck und Musterbeispiel eines gescheiterten Projekts galt.

      Das zweite Kapitel der Insel begann Mitte 2015 und hörte für viele Parteien überraschend auch im just diesem Jahr wieder auf. Initiatoren des Neustarts waren Nightquest und meine Wenigkeit und die Gründe waren vielseitig, doch grundsätzlich galt es, endlich mal etwas zuende zu bringen und diese mit Booten vielbefahrene Region etwas augenfreundlicher und angenehmer zu gestalten. Schon direkt zu Anfang war es klar, dass man aufgrund der recht kleinen Natur der Insel den Detailgrad der Landschaft soweit aufdrehen sollte, wie es nur möglich war (ohne dabei eine 180 Grad Drehung zu machen) und dass dort kein Baum stehen solle, dessen Form und Farbe der Vanillavegetation gleicht. Die Topographie wurde - soweit es ging - möglichst wenig abgeändert und allgemein wurde Terraforming nicht im allzu großen Stil betrieben, wenngleich man dennoch vermerken muss, dass einige Kisten Stein aufgebraucht wurden. Im Großen und Ganzen ging es jedoch nicht darum, eine neue Landschaft zu schaffen (wie etwa in Quadesh) sondern vielmehr war es so, dass man sich daran versuchte, die bestehenden Formen stärker zu betonnen und Grobheiten zu beseitigen. Noch während des Umgestaltung der Landschaft, stießen Kakaoninja und Haddon zu uns, später sollte noch Tollkirsche folgen, und nach Beseitigung der allermeisten alten Gebäude wurde in Vorbereitung größerer Bautätigkeit eine Mine begonnen, die auch das spätere Lager beherbergen sollte. Die Bauarbeiten am eigentlichen Dorf begannen erst, als der Großteil der landschaftlichen Arbeiten sowie die Mine vollendet waren und dauerten nur etwa vier Tage an. Somit war Valaskjalf am 1. September 2015 vollendet und das als erstes Projekt auf diesem Server.

      Architektur:

      Ähnlich wie die Menschen der Insel und das Leben, welches sie zu führen wissen, ist ihre Architektur: "Simpel" möchte man sagen und trifft den Nagel auf den Kopf, doch noch ist er nicht ganz in der Wand verschwunden und das, was einem selbst als simpel erscheint, mag andernorts als komplex, ja, kompliziert gelten, weshalb man doch eher angeraten ist, die Häuser in einem größeren Kontext, als dem bloßen Spektrum "von primitiv bis elaboriert " zu betrachten. Wo man auf der Insel schonmal über eine Mine verfügt, die neben Kohle auch etlichen Abraum ausspuckt, wird dieses Abfallprodukt dazu aufgewandt, als Fundament zu dienen und den Häusern dieser sturmgepeitschten Insel einen sicheren Stand zu verleihen - es mag zwar kein meisterhaft ausgeführtes Mauerwerk sein, doch ist dies den Bewohnern reichlich egal. Ansonsten verlässt man sich auf Holz, welches sich teils ungeschönt, teils mit Schnitzereien verziert, in den Wänden und Decken der Häuser findet. Die Möbelstücke sind zumeist ebenso zweckdienlich, doch haben sich durch den Handel mit der KHG, einige Prunkmöbel parsischer und calderischer Herkunft in die Inneneinrichtung mancher Häuser eingefunden.

      Geschichte:

      Das historische Verständnis der Inselbevölkerung reicht kaum drei Generationen in die Vergangenheit zurück und da eigene schriftliche Aufzeichnungen bis in die letzten Jahre vollends fehlten, ist man gezwungener Maßen dazu verurteilt, die Zeugnisse anderer Kulturen als Ausgangspunkt für die Historie der Insel und seiner Bewohner zu nutzen. Da die Insulaner bis auf einige Episoden von Piraterie mehr oder minder in der unmittelbaren Umgebung des Eilands der Fischerei und anderen Tätigkeiten nachgingen, Arboria noch nicht allzu lange von zivilisierten Menschen bewohnt ist und die Bewohner des Borgavands ähnlich primitiv in diesen Angelegenheiten wie die Bewohner Valaskjalfs erscheinen, beschränken sich unsere Quellen auf einige, inzwischen fast unleserlich gewordene, iturische Dokumente, Randnotizen aus der Spätphase des Parsenreichs und Aufzeichnungen mancher Gilde Veloths (die größenteils natürlich nicht an die Öffentlichkeit gelangen).
      Es ist also sicher, dass eine Besiedlung der Insel bereits vor mindestens 580 Jahren erfolgte, wir wissen jedoch nicht, ob diese Welle von Siedlern auch tatsächlich die Basis des heutigen Valaskjalf bildete. Da Mythen, Musik. Kunst und andere Traditionen, denen Veloths verdächtig ähneln, geht man inzwischen davon aus, dass es sich bei den Insulanern entweder um die Nachkommen von Verbannten aus Veloth handelt oder um einen unbedeutenden Nebenzweig dieses Volkes (ähnlich wie des bei den Bewohnern Nordkandors angenommen wird).

      In den letzten Jahren wurde ein größeres Kohlevorkommen auf der Insel entdeckt und alsbald meldete die Karthagische Handelsgilde reges Interesse an diesem Rohstoff an, wo es doch gilt unabhängiger von den Rohstoffquellen des Sultanats zu werden. Der Handel mit Valaskjalf erblühte in etwa der selben Zeit, in der die Kolonisation Arborias erfolgte (etwa in den letzten 50 Jahren) und veränderte das soziale und politische Gefüge der Insel mehr, als es die vorhergegangenen Jahrhunderte es vermochten. Sklaverei war vorher unbekannt, nun arbeiten sich tag für tag Sklaven aus aller Herren Länder (größenteils Slumbewohner aus Quarthdarhst) in der Mine zu Schaden, exotische Waren finden zusehends ihren Weg auf die Insel und erwecken nicht nur in der Jugend die Sehnsucht zur Welt und ihren zahlreichen Wundern, das Vermögen, Lesen und Schreiben zu können ist der Normalfall und inzwischen ist es nicht mehr ungewöhnlich, seine Arbeit im Ausland zu suchen.

      Bildmaterial:

      [img]http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/20150814202fua20t1e36_thumb.jpg[/img][img]http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/20150902164mxc1ijzlow_thumb.jpg[/img][img]http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/20150902164v3t1hokfa2_thumb.jpg[/img]

      [img]http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/20150902164aucnh2tyse_thumb.jpg[/img][img]http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/201509021645lvi3g86q7_thumb.jpg[/img][img]http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/20150902164gtd081hl6n_thumb.jpg[/img]
      Dark humor is like a child with cancer - it never get's old!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MetalGandalf ()