[Ort] Karmana

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      Dieser Thread dient quasi als Prototype anderer ortsspezifischer Threads in diesem Unterforum. Anders als die Threads zu den größeren Städten Karthago, Pselkis und Quataban, werden jene, die sich mit den kleineren Städten beschäftigen, auch dementsprechend weniger Inhalte bieten. Wie am Namen unschwer zu erkennen sein sollte, geht es hier um die Minenstadt Karmana und ihr unmittelbares Umland in der Provinz Nhawarshad. Eindrücke, Ideen und Angebote der Hilfe können hier gerne gepostet werden, doch keine Bewerbungen zum Projekt Quadesh.

      Baugeschichte:

      Die Idee hinter Karmana war dereinst eine andere als jene, die zur Umsetzung als Mine führte. Karmana sollte eine alte Festungsruine darstellen, in deren teils noch intakten Innenhöfen sich ein Dorf entwickelt hatte, deren Bauweise ähnlich der in Brago ausfallen sollte, nur dass sie um einige Bruchsteine und sonstige Trümmerteile aus dem als Steinbruch umfunktionierten Wall der einstigen Burg bereichert werden sollte. Die Idee kam mir bei der Betrachtung sassaidischer Burgen und Wehranlagen, wie etwa dem gewaltigen Bollwerk in Derbent im Süden des heutigen Russlands oder den Mauern von Gorgan. Auch die Burgen in der Mod Project Reality für Battlefield 2, die nach den eben genannten Beispielen modelliert sind, ließ ich in meine Vorstellung und Ideenwelt einfließen. Da die Parsen, welche den ganzen Süden Quadeshs bevölkern dort ansässig sein sollten und deren Traditionen und Attribute bislang noch nicht sehr zur Geltung gebracht wurden(, und dass obgleich die ersten Bauwerke sich fast ausschließlich mit diesem Volk beschäftigten), strebte ich an, diese in Karmana besonders deutlich zu betonen. So sollte es einen Töpfereibetrieb geben, einen Feinschmied und möglicherweise auch jemanden der sich auf die Herstellung bestem Stahls spezialisiert hatte. Dies wollte ich noch auf eine Bibliothek ausweiten, die von den Buchbeständen der einstigen Burg profitiert hatte. Ähnlich wie Karthago sollte der Ort aus mehren Ebenen bestehen, die sich teils noch aus den Ruinen ergaben und teils nachträglich ergänzt wurden. Auch der Landwirtschaft sollte nachgegangen werden und zwar in der Form von Terrassenwirtschaft. Da es sinnig wäre die Rohmaterialien mindestens eines der hiesigen Kunsthandwerke direkt vor Ort zu fördern (dies sollte den Grund für eine Neubesiedlung der Ruine darstellen), war auch eine Mine angedacht.

      Der Plan ruhte lange, lange Zeit, da man sich zum Einen mit Karthago beschäftigte (wir hatten anfangs keinen Port nach Ituria und waren es leid, stets schwimmen zu müssen), am Spawn tätig war und die Viertel neuorganisierte, wie auch an einer solchen Operation vorerst gehindert war, wo sich durch ein Update extreme Biomeänderungen ergaben, die es in Quadesh regnen und schneien ließen. Als sich jedoch alexander14076 am Anfang dieses Jahres für Craftasy bewarb und sich ein Konzept für eine Minengrube in seinem Portfolio fand, brauchte ich nicht sehr lange, ehe ich ihm vorschlug, ein ähnliches Konzept für die Stadt Karmana in Quadesh anzuwenden. Die Festung, die am Anfang der Idee Karmana gestanden hatte, war gewichen und aus einer Notwendigkeit (Rohmaterial für das Kunsthandwerk) wurde die Basis für ein neues Konzept.

      Die Bauarbeiten liefen überraschend schnell und gut, so dass die Grube alsbald ausgegraben war und während das Terraforming der näheren Umgebung zunächst eher langsam anlief, waren die Häuser schnell fertig. Innenräume wurden später ergänzt und parallel dazu machte man sich an Ausbesserungsarbeiten an den Dünen, die das Gebiet umgaben. Mit der Zeit kamen viele kleinere Details dazu, wie etwa der Schmugglertunnel, die Töpferei sowie der Wasserhändler mit unerhört unverschämten Preisen. Neulinge strömten ins Land und ihr Tatendrang wurde genutzt, die angedachten Bauernhäuser entlang der Küste in die Tat umzusetzen. Derzeit kann man von Karmana sagen, dass es fast fertig ist, denn abgesehen von den unterirdischen Bereichen ist soweit auch tatsächlich alles fertig: Ein Umstand der mich irgendwie glücklich stimmt.

      Architektur:

      Möchte man sich mit dem angewandten Stil in Karmanas, seinem Sinn, seinem Grund und seinem Zweck beschäftigen, so führt kein Weg darüber hinweg, bei seiner Betrachtung festzustellen, dass, neben der offensichtlichen Fortführung parsischer Traditionen und deren Adaption in den Gebieten karthagischen Einflusses, die Minengrube eine gewichtige Rolle bei der Entstehung einnahm und sie die besonderen Charakteristika der Stadt im wesentlichen (sprich; nicht nur auf sozioökonomischer Ebene) festlegte. Nicht nur die Ausrichtung und Positionierung der Bauwerke, sondern auch Form, Materialien, Farbe und Dekor sind eine Fortsetzung von Stilelementen, derer man des öfteren in den vielen Minen von Quadesh habhaft werden kann, sofern man denn auch gewillt ist, dort stilistische Schlüsselreize zu vermuten. Dies fällt vor Allem dort auf, wo mit Holz gearbeitet wurde, denn abseits einer stabilen und sehr robusten Bauweise zeugen etliche Elemente der Häuser von Einflussen aus der Mine (die Art und Weise in der Streben mit einander fungieren ähnelt in vielen Fällen sehr dem Aufbau von Stützkonstruktionen im Untertagebau) und möglicherweise fanden sogar Teile dieser, nachdem sie nicht mehr gebraucht und abgebaut wurden, auch einen erneuten Verwendungszweck als Rohstoff im Hausbau.

      Doch abseits dieser Präzisierung ist es nun auch bitter notwendig, die sonstigen Besonderheiten des Dorfes zu umschreiben. So gibt es neben den besagten Häusern auch solche Bauten, die an den Fels gebaut oder in den Fels getrieben wurden. Erstere ähneln jenen Häusern, die soeben beschrieben worden,sehr, doch sind sie durch das Diktat der ausgehöhlten Gänge meist etwas enger und weit weniger konventionell als ihre Fassade uns vielleicht vermitteln soll. Alte Schächte, Lagerräume und sonstige Höhlen werden gut und gerne genutzt, um dort Läden, Wohnbereich oder andere Stätten des zivilen Lebens unterzubringen. Viele Bauten in Karmana neigen dazu mit der Höhe auch in die Breite zu gehen, was unter anderem auch dazu führt, dass trotz der relativ geringen Anzahl von oberirdischen Bauten, ein Gefühl von städtischer Enge aufkommt, welches man in einem solchen Kaff nicht vermutet hätte. Dieses Gefühl scheinbarer Eingeengtheit wird durch die zahlreichen Kisten und Pakete, sowie durch die das Dorf umzäunende Mauer (grobe Reste der Burg, die ehemals dort stand, wo sich nun die Grube befindet) noch weiter bestärkt, wenngleich es durch den baldigen Anblick der Mine wieder ad Absurdum geführt wird.

      Neben diesen Besonderheiten fallen dem kundigen und geneigten Betrachter und Kenner der Charakteristika der Architektur, in seiner Ausgestaltung und seinem Erscheinungsbild, auf, dass sich der in Karmana vertrenne Stil stark von dem typischen "Bauernhausstil" der Parsen ableitet, so dass man letztendlich zur Erkenntnis kommen wird, dass sich in Karmana, einem Ort geprägt von seiner Mine und den Bauernhöfen seiner Umgebung, die Besonderheiten des Landlebens und der Geschäftigkeit der Mine kumulieren und eben diesen besonderen Stil gebildet haben, der sogar abseits dieser Stätte bereits Anwendung außerhalb des ursprünglichen Kontexts gefunden haben soll.
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    • Geschichte:

      Obgleich das heutige Karmana noch recht jung und möglicherweise auch noch knackig ist, ist die Historie um einiges länger und bedeutsamer als der unbedarfte Besucher dieser Siedlung vielleicht annehmen würde, denn obwohl das jetzige Karmana nicht älter als fünfzig Jahre und ein paar zerquetschte ist, so gab es doch noch eine Vorgängersiedlung, deren Reste teils noch in den Fundamenten der entstandenen Häuser zu erkennen sind. Erste Erwähnungen eines Ortes an diesem Standort liefern uns schon die ältesten Sagen der alten Parsen, so heißt es: dass der Seher Saradush (eine wichtige, mythologische Figur und wohlmöglich Mitbegründer der Religionskultur in Quadesh) von dort aus seine Lehren vermittelte und in manchen alten Liedern der Region tritt er als König, teils sogar als Großkönig auf (für diese These gibt es keine archäologischen Beweise, dennoch wird sie gerne von den örtlichen Bauerntölpeln rezitiert), so dass man davon ausgehen muss, dass Karmana zumindest in der Frühzeit auf Augenhöhe mit Pselkis und dergleichen war. Das erste Mal, dass Karmana in historischen Quellen auftaucht, geschieht um das Jahr 1300 nach Adahn, als Pselkis (damals Ktesischash) und einige andere Orte, die später in das heutige Pselkis kumulierten, für kurze Zeit in die Vasallenschaft eines gewissen Ardamanesh III "Ardavan" von Karmana gerieten, einer Gestalt, die heute in vielen Erzählungen dem Inbegriff des wahren Asvārān (Ritter) gleicht, dessen damalige Taten aber keineswegs für einen guten Charakter sprechen.

      Durch Intrigen unter den Nachfolgern des Ardamanesh wurde das "Reich von Karmana" zusehens geschwächt und alsbald hörten die Vasallen auf, den verlangten Tribut zu zahlen und machten sich selbstständig. Die geschichtlichen Vorgänge, die letztendlich zum Fall dieser Dynastie führten, sind recht komplex zu ordnen, da die Quellen aus dem Zeitalter der streitenden Reiche recht schwierig und für den unkundigen überhaupt nicht zu verstehen sind, wo die unterschiedlichen Dynastien und Republiken allesamt ihre eigenen Ären begannen und es uns heute nur durch Münzfunde möglich ist eine vage Abfolge der Ereignisse zu erstellen. Möchte man diese Periode in einem kurzen Satz erläutern, so muss gesagt werden, dass der Stadtstaat Pselkis unter wechselnden Bündnissen zum uns noch bekannten Parsenreich aufstieg und 1647 nach Adahn mit der Eroberung der Kasbah von Karmana die Einigung der parsischen Stämme vervollständigte.

      Im Parsenreich konnte Karmana seine einstige Stellung nicht mehr aufrecht erhalten, war es doch aufgrund seiner Lage weit abseits der wichtigen Handelsrouten mehr oder minder unbedeutend geworden und nur noch für seine hervorragenden Weine, sowie seine ritterliche Hofkultur angesehen, deren Etikette im ganzen Reich nachgeahmt wurden, waren es die Karmana einigermaßen bekannt und in den Histographien dieser Zeit auftauchen ließen. Abseits davon war Karmana oftmals Ort von Märchen und Sagen über die berühmten Asvārān dieser Region, welche wahre Lichtgestalten von Tugendhaftigkeit galten. In diesen zogen sie aus um das Unrecht im Land zu tilgen, Drachen (interessanterweise war ein vogelartiger Drache das Wappen von Karmana) zu töten und Jungfrauen zu retten (um ihnen anschließend die Jungfräulichkeit zu nehmen) und nur die Region um den Berg Borgavand hat eine ähnliche Bedeutung in der parsischen Märchenwelt.

      Man könnte hier eine Reihe von Ereignissen und ihre Wirkungen auf den weiteren Verlauf der Geschichte in diesem Land diskutieren, doch war Karmana in den meisten nur ein Nebenstandort und abseits einiger Bauernaufstände und Vorfälle größerer Plünderung durch Nomadenstämme gibt es nicht wirklich viel ortsbezogene Information, die in irgendeiner Weise wirklich signifikant und damit erzählenswert wäre. Man muss sich daher gewahr sein, dass Karmana in späterer Zeit zwar wieder an Bedeutung gewann, wo es als sicherer Hafen unter anderem auch als Exerzierplatz des Landes genutzt wurde und die elitärsten Militärverbände dort beheimatet waren (auch Arbela hatte einen guten Ruf in dieser Hinsicht, doch verband sich sich in Karmana militärisches Vermögen mit Tugendhaftigkeit, während diese den Asvārān von Arbela eher abging). So ist es auch nicht sehr verwunderlich, dass die letzte Schlacht gegen das Sultanat vor den Mauern Karmanas gefochten wurde und das Parsenreich 2903 nach Adahn hier sein Ende finden sollte. Die grausamen Details der Schlacht und des gesamten Feldzugs der Kadäer füllen ganze Bibliotheken, werden als Beispiel in vielen Militärschulen Terra Thusundea immer wieder durchgekaut und prägen bis heute das Zusammenleben in Quadesh, doch die Gesamtheit und Komplexität dieser Ereignisse hat in dieser kleinen Stadtgeschichte nichts zu suchen, wird aber andernorts wahrscheinlich wieder aufgegriffen werden. Wichtig ist jedoch, dass mit der Eroberung der Feste, deren Vernichtung einherging und große Teile der Stadtbevölkerung massakriert oder versklavt wurden, so dass von der einst viel gerühmten Festung der heldenhaften Ritter des Reiches mit ihren vielen bunten Bannern und Wimpeln,ihren großen Stallungen, Kunstsammlungen, Bibliotheken, Schreinen und einem allgemein blühenden Kulturleben, nicht mehr blieb als eine rauchende Ruine angefüllt mit den verstümmelten Leichen derer, die bis zuletzt noch Widerstand leisteten.

      Zweihundert Jahre sollte dieser Ort nun brachliegen und abgesehen von einigen Räuber und anderen Unholden versuchte niemand sich dort anzusiedeln, denn abseits des geltenden Verbots dies zu unternehmen (das Sultanat wollte nicht, dass man wieder an das alte Karmana anknüpfte), waren Spukgeschichen über die letzten Verteidiger der Burg, die des Nachts dem Boden entstiegen um jeden Eindringling derart niederzumachen, wie es ihnen dereinst geschah, im Umlauf, so dass es nur die Wenigsten wagten, sich der Ruine zu nähern. Da wir heute über eine erneute Siedlung und einen regen Minenbetrieb verfügen, muss sich aber dennoch jemand, und dass in Missachtung der Gerüchte wie auch der Gesetze, dazu aufgerafft haben dort häuslich zu werden. Wir wissen nicht, ob erst die Neubesiedlung oder das Auffinden von Edelsteinen erfolgte, doch ist klar, dass sich relativ schnell ein unkontrollierter Boom entwickelte, denn schon im Jahre 3121 nach Adahn stürzten die weitesten Teile des antiken Karmanas mitsamt eines Großteils der neuen Gebäude in einem gewaltigen Felsrutsch ab. Zu gierig hatte man geschürft und dabei allerhand Sicherheitsmaßnahmen und allgemein einen kontrollierten Stollenbau vollkommen außer Acht gelassen, so dass den Bewohnern der Fels unter den Füßen einfach wegbrach.

      Hatte man das Vorkommen unter Karmana zunächst zu gering eingeschätzt, um eine Förderung rechtzufertigen, war durch diese Katastrophe doch der Vorteil entstanden, dass man sich nun dessen klar war, sich in diesem Punkt vollkommen geirrt zu haben. denn durch den Einsturz wurde ersichtlich, dass weite Bereiche unterhalb des Tafelberges von Karmana so voller Edelsteine und Kristallformationen waren, dass es an einigen Stellen der Abbruchkante regelrecht funkelte. Sofort wurden die notwendigen Maßnahmen getroffen, das Minengeschäft wieder aufleben zu lassen, doch dieses mal waren es nicht die Bauern und Glücksritter der Umgebung, sondern Yarim ibn Halak, der Emir von Nharwarshad und Keheremez, welcher den Betrieb der Mine wiedereröffnete. Da es keine Organisation in Quadesh oder allgemein in der Welt gibt, die sich so gut auf Logistik und Handel verstand wie die Karthagische Handelsgilde, lud er diese ein mit den Aufräumarbeiten zu beginnen und die Mine wieder werktätig zu machen. Auf Empfehlung des Sultans wurde auch die Flamme der Gerechtigkeit (welche damals noch recht jung war) eingeladen an der Neuorganisation teilzuhaben. Mit der Zeit wuchs die Stadt wieder auf ein paar Gebäude an und erfreute sich fortan eines regen Treibens und reichhaltigen Geschäfts.
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    • Politik und Wirtschaft:

      Karmana ist eine der bedeutendsten Minen in Quadesh und möglicherweise sogar die Bedeutendste für den Außenhandel, denn die Edelsteine und Brillanten aus diesem Ort werden für horrende Summen bis in den letzten Winkel Terra Thusundeas exportiert. Dies hat mitunter viele Neider heraufbeschworen, sich dem Fälscherhandwerk zu widmen, doch selbst die beste Fälschung kommt nicht an die innere Pracht und den wahren Glanz eines Steines aus Karmana heran, - so versicherten es mir der Vorsteher der Mine sowie die Mitarbeiter des lokalen Büros der KHG - weshalb solcherlei Steine trotz der immer besser werdenden Imitate aus dem Ausland, noch lange Zeit den Wohlstand des Landes begründen werden. Abseits dieses Hauptgeschäfts war Karmana einstmals Hort einiger anderer Traditionen, so war die Töpferware aus Altkarmana ein begehrtes Gut und im ganzen Parsenreich gefragt und auch heute noch gibt es mindestens einen Betrieb, der sich auf diese alte Kunst versteht. Auch Zweige der Landwirtschaft wurden über lange Zeit kultiviert, weshalb es nicht weiter verwunderlich ist, dass trotz der langen Dürreperioden innerhalb der letzten Jahre und der damit einhergehenden Ausbreitung der großen Wüste, es immer noch Bauern gibt, die dem Ödland trotzen und Karmana zu einer gewissen Selbstständigkeit verhelfen (Nhawarshad gehört zu den wenigen Regionen Quadeshs, die nicht auf Getreideimporte angewiesen ist).

      Durch den wirtschaftlichen Aufstieg der Region ist der Emir der Gebiete Nharwarshad und Keheremez von einem bloßen Statthalter zu einem Unternehmer großen Stils geworden, hat sich dadurch auch aber auch die Feindschaft von Neidern und ehemaligen Weggefährten zugezogen, welche sich im Anblick der raschen Expansion übergangen und/oder entfremdet fühlten. Die Konsequenzen dieser für die Verhältnisse von Quadesh noch recht jungen Fehde treffen zusehends Karawanen, die sich der Minenstadt nähern. Obgleich die kadäischen Nomaden der Umgebung von Ausländern und Rebellen sprechen, die die Handelswege unsicher machen, ist es doch schon fast eine Tatsache, dass es sich bei ihnen um die eigentlichen Urheber dieser unsicheren Zustände handelt. Da diese Nomaden jedoch eine Verwandtschaft zum Stamm des Sultans aufweisen und sich abseits dieser Feindseligkeiten darauf verstehen, einen möglichst aufrechten Eindruck zu machen, war es bislang unmöglich rechtliche Schritte gegen diese einzuleiten.

      Reserviert für Bilder
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